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Katzenkamera für das Halsband Warnung

Es gibt gleich einige Dinge, vor denen man bei Nutzung einer Katzenkamera warnen kann. Zum einen wäre da natürlich der Sicherheitsaspekt, aber es gibt auch rechtliche Fragen, die man sich vorab beantworten sollte, damit die Nutzung solcher Kamera kein böses Erwachen gibt.

Natürlich ist das ganz interessant, was die eigene Katze so den lieben langen Tag treibt. Ob und wie man seine Katze zuhause mit einer zur Tierkamera umfunktionierten Überwachungskamera überwacht, ist jedem selbst überlassen. Sobald man aber die Katze mit einer Katzenkamera für unterwegs ausrüstet, sollte man zwei wichtige Punkte bedenken:

Rechtliche Aspekte Katzenkamera

Zum einen die rechtliche Seite. Katzen kennen keine Grenzen und laufen auch gerne mal beim Nachbarn aufs Grundstück. Oder sogar in fremde Häuser, wenn ein Fenster offen ist oder eine Katzenklappe den Zutritt nicht verwehrt. Im Zweifelsfall erstellt man also Videos von Menschen oder fremden Grundstücken, was man so nicht einfach machen darf. Auf gar keinen Fall sollte man so gemachte Aufnahmen in irgendeiner Form öffentlich zugänglich machen. Selbst wenn man das nur privat mit der Familie online teilt, die Gefahr ist groß, dass doch etwas nach außen dringt, und es richtig Ärger gibt. Und immer dran denken, das Internet vergisst nichts. Ein einmal veröffentlichtes Video entwickelt meist eine Eigendynamik. Es wieder aus dem Web zu löschen ist praktisch unmöglich.

Sicherheit der Katze und Katzenkamera

Zum anderen ist da natürlich der Sicherheitsaspekt aus Katzensicht. Wenn die Katze nur auf dem eigenen Grundstück herumläuft, dann kann man die Katze jederzeit retten, wenn sie mit dem vielleicht ungewohnten Halsband irgendwo hängen bleibt. Das eigene Grundstück dürfte schnell durchsucht sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass man rechtzeitig kommt, ist groß. Stattet man aber seine Freigängerkatze mit Kamera aus und kommt sie dann nicht nach Hause, dann hat man ein ziemlich großes Suchgebiet vor sich. Und vielleicht findet man die Katze nicht oder zu spät. Ein Halsband bei einer Freigängerkatze ist immer ein Risiko! Vor allem wenn es nicht bei geringem Zug aufgeht, wie es bei richtigen Katzenhalsbändern sein sollte. Wenn man das Revier seiner Katze aber gut kennt, spricht nichts dagegen, sich einen zeitlich befristeten Spaß zu machen. Die Akkulaufzeit der meisten Kameras liegt eh nur bei zwei Stunden.

Sicherheit Hund

Ein Hund stromert zwar nur selten alleine durch das Unterholz, aber auch bei diesem Vierbeiner bedeutet eine umgeschnallte Kamera natürlich ein erhöhtes Verletzungsrisiko. Vor allem beim Spielen sollte eine solche Kamera abgenommen werden, zu groß ist die Gefahr, dass der Hund hängen bleibt, und sich ernsthaft verletzt. Das gilt vor allem auch beim Spielen mit anderen Hunden.